Was wird gefördert?

Es gibt verschiedene Förderprogramme der KFW.
Diese sehen grob zusammengefasst wie folgt aus:

Programm 151 /152 Energieeffizient sanieren Kredit

  • ab 0,75 % effektiver Jahreszins und zusätzlich bis zu 27.500 Euro Zuschuss zur Kredittil-gung erhalten
  • bis 100.000 Euro für jede Wohnung bei Sanierung zum KfW-Effizienz¬haus oder 50.000 Eu-ro bei Einzel¬maßnahmen oder Maßnahmen¬paketen
  • der von Ihnen beauftragte Energie¬effizienz-Experte bereitet den Förder¬antrag vor und be-gleitet Sie – gefördert mit bis zu 4.000 Euro Zuschuss
  • Sofort¬zusage durch die KfW: ist mit Ihrem Finanzierungs¬partner alles geklärt, geht es ganz schnell
  •  für alle, die Wohnraum ener¬getisch sanieren oder sanierten Wohn¬raum kaufen

Programm 153 Energieeffizient bauen

  • ab 1,46 % effektiver Jahreszins
  • bis 100.000 Euro Kredit für jede Wohnung
  • zusätzlich Geld sparen und weniger zurückzahlen: bis zu 15.000 Euro mit dem Tilgungszuschuss
  • für alle, die ein neues KfW-Effizienzhaus bauen oder kaufen oder eine entsprechende Ei-gentumswohnung
  • kombinierbar mit Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung (431)

Programm 430 Energieeffizient sanieren Zuschuss

  • bis 30.000 Euro Zuschuss je Wohnung
  • für private Eigentümer, die sanieren oder energetisch sanierten Wohnraum kaufen
  • im KfW-Zuschussportal beantragen und sofort Zuschusshöhe erfahren
  • flexibel kombinierbar mit anderen Fördermitteln

Programm 431 Energieeffizient bauen und sanieren Zuschuss Baubegleitung

  • die KFW übernimmt 50 % der Kosten: bis 4.000 Euro Zuschuss pro Vorhaben
  • für alle, die Wohnraum energetisch sanieren oder neu bauen
  • auch geeignet um Zertifikate für nachhaltiges Bauen zu erstellen
  • kann nur in Kombination mit den Produkten 151/152 , 430 oder 153(Kombinationsprodukte) genutzt werden
  • direkt im KfW-Zuschussportal beantragen und sofort Zuschusshöhe erfahren

Programm 432 Zuschuss Brennstoffzelle

  • bis 28.200 Euro Zuschuss je Brennstoffzelle
  • für alle, die ein Brennstoff¬zellensystem in neue oder bestehende Gebäude einbauen

 

 

Diese Beispiele stellen nur einen Überblick über die aktuellen KFW Produkte dar.
Die Fördermaßnahmen werden regelmäßig verändert, und sind auch immer mit bestimmten Vorgaben verknüpft.
Darüber hinaus gibt es auch noch BAFA, und teilweise auch regionale, Fördermittel, die ggf. zu kombinieren oder zu bevorzugen sind.
Jedes Vorhaben ist ohnehin immer individuell zu betrachten.

(Wir übernehmen keine Garantie für Änderungen oder Irrtümer in den hier aufgeführten Beispielen)

Wie gehen Sie nun am besten vor?

Wenn Sie sich für Fördermöglichkeiten interessieren bzw. eine Maßnahme, Komplettsanierung oder Neubau planen, setzen Sie sich einfach mit uns in Verbindung.
Wichtig ist das Sie uns einschalten, bevor Die erste Handwerkerleistung stattgefunden hat, da die meisten Anträge zwingend davor, gestellt werden müssen.

Kontaktieren Sie uns am besten telefonisch oder über unser Kontaktformular, und wir klären erst einmal unverbindlich ab um welches Vorhaben es geht, und wie, und in welchem Umfang, wir Sie unterstützen können.

Als nächsten Schritt vereinbaren wie einen Ortstermin im betreffenden Objekt, da dort Daten ermittelt werden können bzw. der Istzustand zwecks Antrag überprüft werden muss.
Je nach dem um was es geht benötigen wir Gebäudeunterlagen wie Baupläne oder technische Angaben zur Anlagentechnik etc. (z.B. wenn Sie möchten das wir verschiedene Varianten durchrechnen und energetisch und wirtschaftlich vergleichen)

Wenn das Vorhaben abgeklärt ist, stellen wir die entsprechenden Anträge bzw. die Bestätigung des Antrags für Sie.

Je nach dem was gewünscht ist und was gemacht wird, bieten wir auch während des Vorhabens eine Baubegleitung an.

Ist das Vorhaben abgeschlossen müssen wir noch mal den Endzustand begutachten und entsprechende Bescheinigungen der Fachhandwerker einholen, aus denen hervorgeht, dass die Arbeiten korrekt erledigt wurden.
Daraufhin können wir der KFW die Bestätigung der Maßnahme/n übermitteln.

Wohnfläche

Wohnfläche ist die Fläche eines Hauses, die man bewohnen kann:

– Dazu gehören Schlafzimmer, Küche, Bad, Flur, Wohnzimmer und andere beheizbare, ausgebaute Bereiche.

– Nicht dazu gehören Treppen und Heizungsräume. Diese gehören weder zur Wohn-, noch zur Nutzfläche. Es handelt sich hierbei um Verkehrs- bzw. Zweckflächen.

– Auch Keller und Dachboden gehören nicht zur Wohnfläche, wenn sie nicht zum Wohnen ausgebaut wurden.

– Auch Deckenhöhen sind bei der Berechnung der Flächen zu beachten: Flächen mit ein bis zwei Metern Deckenhöhe gehen nur zur Hälfte in die Berechnung ein, unter einem Meter Deckenhöhe darf eine Fläche nicht berechnet werden.

– Balkone und Terassen zählen ebenfalls zur Wohnfläche. Sie dürfen allerdings nur zur Hälfte berechnet werden

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